Einer der boomenden Sektoren im IT-Bereich der letzten Jahre ist künstliche Intelligenz (KI). Basierend auf immer leistungsstärkerer Hardware und einem immer schneller wachsenden Berg an Daten, ist die fortlaufende Entwicklung von KI rasant. Was den E-Commerce in diesem Bereich am meisten beeinflusst, ist jedoch nicht die technische Entwicklung von KI, sondern deren Anwendung.
Wie lässt sich eine künstliche Intelligenz erfolgreich in den E-Commerce integrieren?
Die rasante Entwicklung der technologischen Seite von KI trifft hier auf eine ebenso rasante Entwicklung im Onlinehandel. Täglich präsentieren sich neue Geschäftsmodelle im Internet, immer mehr Produkte und Angebote aus dem stationären Handel werden online angeboten. Gleichzeitig werden immer höhere Ansprüche gegenüber dem Onlinehandel erhoben. Der Kunde will mehr und mehr, die Vorteile des Einkaufs im stationären Handel auch beim Online-Shopping erleben. Das Beste beider Welten soll sich hier vereinen, eine Herausforderung für Händler und Technik
Dabei ergeben sich enorme Potenziale für die Entwicklung immer komplexeren KI-Modellen und neuen E-Commerce-Geschäften. Eine Entwicklung, bei der beide Bereiche voneinander profitieren.
Die künstliche Intelligenz benötigt Rohdaten, die der E-Commerce generiert, um immer ausgefeiltere Systeme zu entwickeln. Auf der anderen Seite kann der E-Commerce stark von der KI profitieren, da sie die Rohdaten auswertet und verwendet, um sinnvolle Tools für den Onlinehandel zu schaffen.
Schon heute gibt es eine Vielzahl von KI-gestützten Systemen, die im Onlinehandel eingesetzt werden. Der oft kritisierte Datenhunger der Internetgiganten, wie Amazon und Google, wird dazu genutzt, künstliche Intelligenzen aufzubauen, die in Produkten Verwendung finden, welche den Internetnutzer neue Zugänge zu Onlineangeboten geben.
Ein Paradebeispiel hierfür, ist die von Amazon entwickelte Assistenz »Alexa«.
Alexa ist in der Lage Sprachbefehle zu verstehen und umzusetzen. Es kann Fragen zum Wetter beantworten genauso, wie auch Funktionen im »Smart Home« bedienen. Neben diesen Eigenschaften, kann Alexa allerdings auch Unterstützung bieten, bei Einkäufen auf Amazon.de. Der Übergang zum Onlineshopping ist fließend. Das Thermostat im Badezimmer kann gesteuert werden, gleichzeitig aber auch ein Einkaufszettel generiert werden der direkt online bestellt wird.
Hier zeigt sich die Stärke, wie künstliche Intelligenz den E-Commerce unterstützen kann: einen vereinfachten Zugang zu Onlineangeboten durch intuitive Kommunikation und personalisierte Beratung jedes Kunden.
Am Beispiel Alexa zeigt sich wie eng verknüpft die Entwicklung von Technologie und Onlinehandel sind. Amazon nutzt seine Vorherrschaft im Onlinehandel, und die dadurch verbundene enorme Menge von Kundendaten und Kapital, um eine Technologie weiterzuentwickeln, die es dem Kunden einfacher macht einzukaufen. Daher erweitert Amazon auch immer wieder die Funktionsvielfalt von Alexa.
KIs sollen helfen, die Stärken beider Welten von Stationären- und Onlinehandel zu vereinen, und dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Dabei ist das Element der persönlichen Beratung am schwierigsten umzusetzen. Mit »Echo Look« hat Amazon den Versuch gestartet, mittels Kamera und Bildauswertung, dem Kunden ein Einkaufserlebnis im Bereich Mode zu bieten, wie es sonst nur im stationären Einzelhandel möglich ist. Dabei geht es vor allen Dingen um Interaktion mit dem Kunden, während er im Entscheidungsprozess über den Kauf ist. »Echo Look« wertet über die Kamera die getragenen Klamotten aus, gibt eine Empfehlung welches Teil besser passt und kann individuelle Vorschläge für weitere Produkte geben. Der klassische Verkäufer, der dem Kunden seine Einschätzung und Empfehlung gibt, soll so simuliert werden und so zu einer höheren Kaufbereitschaft und Zufriedenheit beitragen.
Das Bestreben von Amazon an dieser Stelle ist klar, der Umsatz soll gesteigert und die Marktposition gehalten werden. Das Ziel all dieser technischen und finanziellen Aufwendungen ist es, den Kunden in die Stimmung zu versetzen, einkaufen zu wollen. Die KI dient hier als Tool des personalisierten Marketings.
Die Potenziale dieses Bereichs durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz sind riesig. Gleichzeitig zeigt sich aber auch, welchen technologischen und datenschutztechnischen Hürden dieser Sektor unterliegt. De facto beherrschen Google und Amazon gänzlich die Entwicklung künstlicher Intelligenz für den E-Commerce. Der Vorsprung beider Unternehmen ist so groß, dass Konkurrenten für eine eigene Entwicklung unüberschaubare Mengen an Kapital und Zeit investieren müssten, um ernsthaft Marktanteile gut zu machen.
Für den E-Commerce ist das gut und schlecht. Gut ist, dass es bereits fertige KI- gestützte Tools gibt die immer weiterentwickelt werden. Schlecht hingegen ist, dass diese Tools in fester Hand von großen Konzernen sind, die deren Nutzung nach Belieben diktieren können. Ein Monopol entwickelt sich, dessen Diktat sich nicht jeder Online-Händler unterwerfen will.
Daraus ergibt sich für den E-Commerce, dass nach anderen Wegen gesucht werden muss, eine »intelligente« und zeitgemäße Kommunikation mit dem Kunden aufzubauen. Wege, die finanzierbar, durchführbar und erfolgversprechend sind.
»Personality Check« ist einer dieser Wege.
Die Ergebnisse, die die Entwicklung künstlicher Intelligenz der letzten Jahre erbracht haben, sind letztendlich der Versuch ein immer mehr personalisiertes Einkaufserlebnis für den Kunden zu ermöglichen. Mit einem enormen Aufwand an Kapital und Daten wird hier ein Produkt entwickelt, das »Personality Check« in wesentlichen Teilen auf andere Art und Weise erbringt.
Versucht die KI ein personalisiertes Shopping-Erlebnis durch datenhungrige Auswertung und große Hardwareressourcen zu errechnen, kann »Personality Check« mit viel wenige Aufwand ein gleiches Ergebnis liefern. Effizienz ist die Stärke vom »Personality Check«. Wofür Amazon unglaubliche Energien aufbringen muss, um ein personalisiertes Marketing aufzubauen, braucht »Personality Check« nur das Geburtsdatum des Kunden. Der ausgeklügelte Algorithmus errechnet mit einer Trefferquote von über 85% die kritischen Merkmale eines jeden Kunden.
Kein Mikrofon oder Kamera wird benötigt, um den Kunden einschätzen zu können. Kein Supercomputer muss zusammenhänge berechnen, um personalisierte Produktempfehlungen auszugeben. »Personality Check« kann ohne Umwege direkte Ergebnisse liefern, die es ermöglichen den Kunden genau in die Stimmung zu versetzen den »Kauf«-Button zu klicken.
Neben der Schlankheit im Datenverbrauch ist »Personality Check« ein klar kalkulierbares Marketing-Tool, dessen Ergebnisse frei anwendbar und in fast jedes Marketingkonzept integrierbar sind. Kein Diktat in der Anwendung, keine finanziellen Hürden und hardwarelastigen Umsetzungen sind benötigt um schnell und sicher ein individualisiertes Einkaufserlebnis zu bieten.
»Personality Check« ist die »intelligente« Lösung im personalisierten Marketing, weil es ohne Umwege direkt zum Ziel kommt: zufriedene Kunden und steigende Umsatzzahlen.