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Stärken setzen sich aus zahlreichen Eigenschaften zusammen, die ein ganzes Bild ergeben. Daraus entsteht die eigentliche Stärke. Aber betrachtet man bestimmte Fähigkeiten genauer, dann es nur ein Puzzleteil, dass eine große Veränderung schafft.

Organisationstalent und -stärke setzt sich nicht nur aus der Fähigkeit zusammen, dass Pläne schnell, zuverlässig und funktionierend erstellt werden. Es setzt weit mehr voraus. Neben dem Talent der Organisation für sich oder andere, funktioniert die Stärke nur mit einem gesunden Selbstbewusstsein. Wer sich nicht an seinen Plan hält, weil er an sich selbst zweifelt oder sich von anderen beeinflussen lässt, der kann nie unter Beweis stellen, dass er wirklich diese Stärke besitzt. Die Beeinflussung hindert ihn an der Ausführung.

Viele Menschen sehen eine Stärke als alleinstehende Eigenschaft und nicht, dass mehr zu einem selbst gehören muss.

Wer gut reden kann, dem wird diese Eigenschaft/Stärke nur dann attestiert, wenn er sich auch vor anderen Menschen äußern kann. Selbst eine Rede für sich zu halten, ist nicht ausreichend. Nur wer andere mit seinen Worten, einer guten Gestik und einem sicheren Auftreten an seine Lippen heftet, der ist ein guter Redner. Die Stärke setzt sich mehrere Puzzleteilen zusammen.

Dabei übernimmt eine Fähigkeit den Hauptfokus, die am Ende die Stärke definiert. Das Reden und Ausformulieren der Worte als Hauptstärke. Diese steht auf einem Konstrukt von vielen kleinen Eigenschaften, die sinnbildlich ein Podest ergeben, dass die Haupteigenschaft abhebt.

Ist nur eines dieser Teile nicht vorhanden, steht das Podest schief und die Fähigkeit rutscht ab. Stärken und Talente entwickeln sich nur aus der Gesamtheit des Menschen. Beim Training dieser Talente fällt auf, dass sich gleichzeitig nicht nur die Hauptfähigkeit, sondern auch andere Eigenschaften verbessern.

Grund hierfür sind die Formen der Kommunikation. Über die verbale Kommunikation werden Eigenschaften hörbar. Wer wählt welche Worte in welcher Situation. Sind sie den Umständen angepasst? Treffen sie das Problem auf den Kopf oder ergeben sich Widersprüche, die den Zuhörer verärgern?

Weiterhin entscheidet aber die nonverbale Kommunikation. Mimik und Gestik sind nicht nur für die Untermalung der gesagten Worte wichtig, sondern auch für nicht greifbare Eigenschaften. Das sind all die Fähigkeiten, die nicht automatisch zu einem materiellen Ergebnis führen. Hierzu zählt die Empathie. Wer sich auf fremde Menschen einlassen kann und deren Gefühle erwidert, ohne dabei eine persönliche Wertung vorzunehmen, der gilt als empathisch.

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Diese Fähigkeit ist essentiell für alle Bereiche des Lebens für einen konfliktfreien und lösungsorientierten Umgang. Nonverbale Kommunikation spielt hier eine große Rolle. Wer auf einen Menschen zugeht, um ihm zu helfen, sollte sich neutral verhalten. Dessen Stimmungslage wahrnehmen, sich von dieser aber nicht gefangen nehmen lassen. Nur so ist zum Schluss eine passende Lösung möglich und den Menschen kann wirklich geholfen werden.

Auf diese Weise besitzen empathische Menschen nicht nur eine gute nonverbale Kommunikation, sondern auch die Fähigkeit auf andere Menschen zuzugehen. Empathie zeigt, wie viele Eigenschaften vorhanden sein müssen, um wirklich die Stärke der Empathie zu entwickeln. Und so verhält es sich auch mit allen anderen Stärken. Stimmt einer der Eigenschafts-Bausteine nicht, dann ist es zunächst keine Stärke, sondern nur ein Potential, dass verbessert werden kann, um daraus eine Stärke zu entwickeln.

Erst wenn alle Bestandteile miteinander korrespondieren, dann entsteht daraus ein positives Ergebnis. Wie stark sich dies bemerkbar macht, zeigen die Stärken: Organisation und Autonomie.

Wer autonom ist, kann sich selbst gut organisieren, ist aber nicht auf das Feedback anderer Menschen angewiesen und kann dies auch dann bewerkstelligen, wenn er nicht mit anderen in Kontakt tritt. Organisationsfähigkeit ist ein Bestandteil einer gelungenen Autonomie. Wer hingegen ein Organisationstalent ist, muss nicht autonom sein. Denn hier ist das Feedback und die Kommunikation mit anderen für die Erfüllung aller Anforderungen und Bedürfnisse wichtig. Die Linie der Eigenschaften, die gleichzeitig Stärken sein können, lässt sich hier unendlich weiterspinnen. Denn alle Eigenschaften stehen in einer Korrespondenz miteinander.

Da nicht jeder Mensch alle Eigenschaften besitzt, ist der perfekte Mensch eine utopische Vorstellung. In der Gesellschaft und innerhalb der Natur sind perfekte Wesen nicht gewollt, da sie alle anderen Arten vertreiben würden. Jeder hat Stärken und Schwächen, wobei viele Stärken/Eigenschaften sich zu neuen Stärken formieren. Je übergestellter die entstehende Stärke ist, umso wichtiger ist das Funktionieren der einzelnen Eigenschaften. Ein filigranes Gefüge, dass jede Persönlichkeit zu dem macht, was sie ist.

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