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Was tun Sie gern? Gehen Sie gern am Sonntag spazieren? Hören Sie gern den Vögeln zu oder machen Sie gern Handarbeiten?

Es ist nicht gleichbedeutend einer Stärke, wenn Sie etwas gern tun. Aber es ist wichtig, dass Sie etwas gern tun, um daraus eine Stärke zu entwickeln. Es besteht nur ein kleiner Unterschied zwischen den beiden Sachverhalten.

Wer ein Talent besitzt und es fördern möchte, der hat die besten Chancen eine positive Entwicklung zu erfahren, wenn er diese Fähigkeit gern einsetzt. Wer im Schulsport schnell laufen kann, der muss nicht automatisch gern laufen. Das Talent entsteht durch die Statik des Körpers, die Proportionen und anderen Eigenschaften. Ehrgeiz ist hier eine wichtige Komponente. Wer ein Rennen gewinnen möchte, kann Kräfte entwickeln, die sich von anderen unterscheiden. Das bedeutet aber nicht, dass der derjenige gern rennt. Er möchte einfach nur gewinnen.

Setzt man ein Kind zum ersten Mal an ein Klavier und es fällt ihm leicht eine Tonfolge zu wiederholen, dann ist das ein Talent. Entweder das Talent zum Spielen oder das Talent sich Dinge zu merken und diese zu wiederholen. Es muss sich dann aber nicht zwingend um ein Klavier handeln.

Oft ist es schwer bei sich oder den eigenen Kindern eine Stärke zu definieren. Es gibt viele Dinge, die ein Mensch gern macht, doch im Endergebnis zeigt sich, dass diese mangelhaft ist. Wer gern bowlen geht, ist auch dann zufrieden, wenn nicht bei jedem Wurf ein Strike fällt. Es ist der Spaß am Spiel, der Freude bereitet.

Der Profi-Bowler hingegen hat nicht nur Spaß am Spiel, sondern möchte auch eine Leistung erreichen. Mit Beginn des Sports stellte er fest, dass er Freude daran hat. Verbunden mit dem nötigen Ehrgeiz mehr schaffen zu wollen und den guten Ergebnissen, die daraus resultierten, zeigte sich, dass auch das Talent dafür vorhanden war. Nun ist es am Spieler selbst die Stärke zu entwickeln und auszubauen. Durch ein straffes Training, die Organisation in einer Mannschaft und die notwendigen Stunden, die investiert wurden, entwickelte sich ein passabler Spieler. Doch eine Stärke lebt davon, dass sie genutzt und gefördert wird. Dies ist vergleichbar mit dem Aufziehen eines Kindes.

Kinder, die nicht von den Eltern beachtet werden, die keine Zuwendung erfahren und denen bei Problemen nicht geholfen wird, werden später einige Probleme im Leben haben. Sie finden sich meist selbstständig zurecht, entwickeln sich weitestgehend normal, zeigen aber Defizite auf. Ihnen fällt es schwer über Probleme zu sprechen oder sich Schwächen einzugestehen. Ihnen wurde nie vermittelt, dass Probleme und Schwächen dazu da sind, um an ihnen zu arbeiten oder einen Weg zu finden, dass sie keine tragende Rolle mehr spielen.

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Jedes Talent ist mit Problemen behaftet. Je mehr Fertigkeiten sich mit der Stärke verbinden, umso schneller treten Probleme auf. Am Beispiel des Bowlers kann es die neue Bahnanlage sein. Aufgrund der neuesten technischen Entwicklungen wurde der Untergrund zusätzlich mit einer Oberfläche beschichtet, die den Reibungswiderstand der Kugel verringert, diese anfälliger für Bewegungen der Hand während der Auflage macht und schlussendlich nicht jeder Schuss ein Treffer ist.

Als guter Spieler erfolgt nun die Umgewöhnung. Je länger und je professioneller ein Bowler trainiert, umso besser kann er die Veränderungen der unterschiedlichen Wettkampfbahnen händeln. Er wird bei jedem Wettkampf eine Spitzenleistung erreichen können. Er hat sich bemüht alle Handlings zu erlernen. Das gibt ihm die Möglichkeit sich weiter auf seinen Stil und die gesunde Körperhaltung zu konzentrieren, um noch lange spielen zu können. Der Erfolg und die Gemeinschaft, der Kontakt und die Unterstützung des Trainers bereiten ihm trotz des harten Trainings Freude. Das ist eine Stärke.

Gegenteilig dazu sind alle die, die ein Hobby haben, um sich zu beschäftigen und es ausschließlich gern machen. Sie möchten weder etwas beweisen noch Erfolg haben. Es dient dem eigenen Wohlbefinden. Dies ist der Grund, warum viele an dem Gedanken oder dem Versuch einer Geschäftsidee scheitern. Sie möchten etwas machen, was sie gern tun. Dabei gilt aber zu bedenken, dass neben der Qualität, auch die Bedürfnisse der Kunden und die Arbeitszeit im Raum stehen. Wer seine Fähigkeiten nicht trainiert, wer sich nicht anpassen möchte, weil es dann keinen Spaß mehr macht und wer nicht bereit ist, Kompromisse einzugehen, der hat keine Stärke, sondern lediglich eine Fähigkeit, die er gern nutzt, so wie sie ist.

Der Spaß an der Freude ist das eine. Diese Freude aber auch dann zu behalten, wenn man sich mit der Fähigkeit weiterentwickelt und neue Chancen daraus zu gewinnen, ist das Zünglein an der Waage, was die Definition einer Stärke komplettiert.

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